Skoda steigert die Auslieferungen im 1. Quartal 2018 - Karoq vorletzter bei den Auslieferungen.

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    • Skoda steigert die Auslieferungen im 1. Quartal 2018 - Karoq vorletzter bei den Auslieferungen.

      presseportal.de/pm/28249/3914709

      Skoda steigert die Auslieferungen weltweit um über 11%.
      Leider hakt es in den Tschechischen Fabriken, die Liefergeschwindigkeit lässt speziell in Kvasiny zu wünschen übrig. Deswegen auch nur gut 6% Zuwachs bei uns.
      Den Karoq gibt es ab April auch in China, der wird dann aber auch dort gebaut. Die nur 17100 Karoqs im Quartal 1 sind rein für Europa.

      Ich finde die Lieferentwicklung beim Karoq sehr bedenklich, es waren von den 17100 Karoqs in Q1, ca. 4700 in Deutschland verkaufte dabei.
      Der Seat Ateca, Kodiaq und Superb liegen weit vorraus.

      Da in ich mal gespannt, wer in Zukunft seinen Karoq noch einigermaßen pünklich bekommt. X(
    • Es ist die Entscheidung der Skoda Arbeitnehmervertreter, keine Erweiterung der Schichtarbeit zuzustimmen. Besonders verpönt ist die Produktion am Samstag. Die Erweiterung der Schichtarbeit hätte 3000 neue Arbeitsplätze bei Skoda gebracht. Das scheint nun vom Tisch zu sein. Ob sich das gelohnt hat wird die Zukunft zeigen.
      Bisher haben die Tschechen immer protestiert und es wurde von VW eingelenkt, wenn es darum ging, Skoda Autos für den heimischen und EU-Markt außerhalb Tschechiens zu produzieren. Es wird Abwanderung der Produktion in Billigländer (Slowakei/Ungarn/Rumänien) befürchtet. Lediglich der kleine Citigo aus der Slowakei wird geduldet.

      Nun hat VW die Trümpfe in der Hand, steht gewissermaßen unter Handlungszwang und kann Modelle auslagern/umziehen oder Autos wie der neue kleine SUV (POLAR) erst gar nicht mehr in Tschechien vom Band laufen lassen.
      Mal sehen ob die Tschechische Gewerkschaft unter dem Druck nachgibt, oder von der Tschechischen Politik unter Druck gesetzt wird.
      Die möglichen Kapazitästszuwächse könnten sich allerdings mittelfristig als zu schwach erweisen.
      Ich hoffe nur, dass VW zeitnah handelt, das würde unsere Bestellungen beschleunigen.

      Die neue Fabrik in Tschechien kommt wegen dem inzwischen hohen Lohnniveaus (1600.-€ Brutto im Schnitt) und dem abgeräumten Arbeitsmarkt (3% Arbeitslosigkeit in CZ) anscheinend nicht in Frage, Ungarn oder Slowakei schätze ich wären VW schon eher akzeptabel.
      Doch das erste worauf VW schauen wird, dass die bestehenden Werke optimal ausgelastet sind. Da wären in Wolfsburg beispielsweise noch Kapazitäten frei. Unsere Gewerkschaften jubeln schon und sehen hier Bemühungen seitens VW, den mit den Arbeitnehmervertretern geschlossenen "Zukunftspakt" umzusetzen und Deutsche Standorte langfristig zu sichern.

      Leider glaube ich, wird aus der Fabrik in DE nichts. Wir können das bauen, ich fände es sogar wünschenswert. Aber .......
      Zuerst die Anwohnerklagen, die sich alles mögliche einfallen lassen, was denn so eine Fabrik für Probleme machen könnte und das riesig Hochpuschen mit Hilfe des Bund Naturschutz, irgendwelchen Verhinderungs und Bremstaktiken ausüben, bei denen es am Ende nur noch um das verhindern, des verhinderns Willen geht. Dann noch die zahlreichen, langsamen, willkürlichen und unnachgiebigen bis selbstherrlichen Behörden/Ausschüsse, die zusammenarbeiten müssen aber oft widersprüchlich entscheiden, machen das ganze zur Zitterpartie, langwierig und darum auch uninteressant. .... Ich hab auch schon gebaut, keine Fabrik, nur 2x Wohnhaus und das war schon eine Odyssee.

      Ich hoffe nicht, dass wir auf so eine Fabrik in DE warten müssen, bis wir unsere Karoqs bekommen. ;)

    • Probleme mit Lieferzeiten in Kvasiny gibt es schon seit 2010, als der Yeti kam.
      2017 hat man die Produktion der letzen Yetis (Sondermodell Drive) nach Russland (Nischni Nowgorod) verlagert, damit die Kodiaqs schneller kommen und platz für den Seat Ateca geschaffen wird. Trotzdem sehr lange Lieferzeit.
      Die Erweiterungen im Werk Kvasiny haben nur wenig bewirkt. Die müssten die Produktionsmenge nahezu verdoppeln, um die Lage in den Griff zu bekommen. Das ist unrealistisch.
      Hoffentlich unternimmt VW sehr bald was.